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Rundweg Dreibrodesteine

Wanderung · Harz
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  • Auf den baumlosen Flächen des Nationalpark Harz, zeigt sich schon der zukünftige Wald.
    Auf den baumlosen Flächen des Nationalpark Harz, zeigt sich schon der zukünftige Wald.
    Foto: Tobias Brabanski, Harz: Magische Gebirgswelt
m 700 600 500 400 12 10 8 6 4 2 km
Abwechslungsreiche Wanderung um den früher von intensivem Bergbau geprägten "Eisensteinsberg" herum bis hinab in das autofreie "Siebertal". Der hier noch recht kleinen "Sieber" flußaufwärts im tief eingeschnittenen Tal folgend, um dann am Südwesthang des "Schlufter Kopfs" und der "Waage" über die markanten Felsformation der "Dreibrodesteine" zurück zum Parkplatz zu gelangen.
mittel
Strecke 12,1 km
3:25 h
283 hm
283 hm
704 hm
438 hm

Wir folgen dem Fahrweg abwärts Richtung Siebertal. Nach ca. 1 km geht es durch das Dreibrodetal hinab bis zur Sieber. Linkerhand fällt eine baumlose Schneise auf, wo früher eine große Skisprungschanze stand. Rechterhand baut sich der "Eisensteinsberg"auf, der wie ein Schweizer Käse mit Bergbauschächten durchlöchert ist. Unten an der Sieber dominierten in früheren Bergbauzeiten Eisenhütten das Tal.

Wir gehen rechts auf der geteerten ehemaligen öffentlichen Siebertalstraße rund 4 km flußaufwärts. Wir kommen an markanten Felsen wie dem "Stumpfen Stein" vorbei, an Denkmalen, und auch an den Resten des Forsthauses Schluft, wo heute eine Schutzhütte an den alten Weidewiesen zum Verweilen einlädt.

Dort verlassen wir das Siebertal scharf rechts am hang des Schlufter Kopfs der Markierung 16D folgend. Unmittelbar nach Überquerung des Fischbachs wenden wir uns rechts den Pfad zum "Waager Planweg" hinauf. Dieser umrundet den Berg mit dem markanten Namen "Waage".  Direkt südlich zweigt linksseitig der Wanderpfad zum Ausgangspunkt der Tour ab, um dabei  zuvor noch das geologische Naturdenkmal "Dreibrodesteine" mit seinen markanten Granitfelsen zu passieren.

Autorentipp

Naturdenkmal "Dreibrodesteine", drei übergroße Blöcke aus Granit, die durch Wollsackverwitterung entstanden sind.

Naturschutzgebiet "Siebertal" mit abwechslungsreicher besonderer Flora und Fauna, geprägt durch frühere intensive bergbauliche Nutzung.

Profilbild von Jörg Kühnhold
Autor
Jörg Kühnhold
Aktualisierung: 29.08.2022
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
704 m
Tiefster Punkt
438 m

Wegearten

Asphalt 36,87%Naturweg 47,69%Pfad 15,42%
Asphalt
4,5 km
Naturweg
5,8 km
Pfad
1,9 km
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Sicherheitshinweise

Es fallen im Bereich des Eisensteinbergs Relikte aus Bergbauzeiten auf, wie Halden und Stollen. Das Erkunden und Betreten ist gefährlich und untersagt. Im Nationalpark Harz besteht striktes Wegegebot.

Weitere Infos und Links

Ca. 1 km vom Start-/Zielpunkt liegen die "Dreibrodesteine". Einer Sage nach entstanden die drei markanten übereinandergestapelten Felsen aus drei Broten einer herzlosen Frau, welche einem hungernden Bergmann nicht helfen wollte. Mit den Worten „Meine drei Brote sollen lieber zu Steinen werden“ ignorierte sie den Bergmann und daraufhin wuchsen die Brote zu riesigen Steinen und drückten die Frau in den moosigen Untergrund. Die Granitblöcke sollen demnach eine Warnung vor Herzlosigkeit sein.

Hier befindet sich auch die Stempelstelle #154 der Harzer Wandernadel. Östlich des Parkplatzes, aber asßerhalb unserer Tour liegt die benachbarte Stempelstelle #155 Rehberger Grabenhaus in  1,5 km Entfernung.

Das unter Naturschutz stehende Tal der Sieber ist das einzige große Flusstal im Westharz, welches nicht von einer Talsperre verbaut ist.

Start

Wanderparkplatz "Dreibrodesteine" ca. 1,5 km nördlich vom Ortsausgang St.Andreasberg in Richtung Sonnenberg (703 m)
Koordinaten:
DD
51.728074, 10.522306
GMS
51°43'41.1"N 10°31'20.3"E
UTM
32U 605136 5731891
w3w 
///üblicherweise.netzteil.teppich

Ziel

wie Startpunkt

Wegbeschreibung

Der recht lange Rundweg im Nationalpark Harz ist durchgehend mit dem roten Symbol und der Nummer 3 ausgeschildert. Die "Siebertalstraße", der wir ein großes Stück folgen, ist als stillgelegte Straße geteert, aber das romantische Siebertal entschädigt diesen nachteiligen Wanderuntergrund deutlich.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

500 m vom Start-/Zielpunkt liegt die Bushaltestelle "Internationales Haus Sonnenberg" mit den Linien 820 nach St.Andreasberg/Braunlage und 840 St.Andreasberg/Altenau/Clausthal-Zellerfeld. In St. Andreasberg besteht Anchluss nach Bad Lauterberg/Herzberg, in Braunlage vielfäligeAnschlüsse nach nach allen Richtungen und in Clausthal-Zellerfeld nach Goslar. 

Die beiden Linien haben in etwa 1-2 Stunden Takt.

Anfahrt

Parkplatz "Dreibrodesteine" ca. 1,5 km nördlich vom Ortsausgang St.Andreasberg in Richtung Sonnenberg

Parken

Direkt am Start-/Zielpunkt

Koordinaten

DD
51.728074, 10.522306
GMS
51°43'41.1"N 10°31'20.3"E
UTM
32U 605136 5731891
w3w 
///üblicherweise.netzteil.teppich
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Ausrüstung

Diese mehrstündige Tour ist mit normaler Wanderausrüstung begehbar. Rucksackverpflegung aufgrund der Länge wird empfohlen.

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
12,1 km
Dauer
3:25 h
Aufstieg
283 hm
Abstieg
283 hm
Höchster Punkt
704 hm
Tiefster Punkt
438 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour geologische Highlights botanische Highlights aussichtsreich

Statistik

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Funktionen
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Karten und Wege
Strecke  km
Dauer : h
Aufstieg  Hm
Abstieg  Hm
Höchster Punkt  Hm
Tiefster Punkt  Hm
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