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Wanderung

NATURA Tipp 12 - Gipskarstgebiet Bad Sachsa - Tour 2

Wanderung · Harz
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  • Gipskarstgebiet
    Gipskarstgebiet
    Foto: Isabel Reuter, Harz: Magische Gebirgswelt
m 300 290 280 270 5 4 3 2 1 km
Rundwanderung im Gipskarstgebeiet Bad Sachsa über Ruine Sachsenburg und Priorteich.
Strecke 5,4 km
1:23 h
37 hm
37 hm
304 hm
273 hm
Profilbild von Anne Schäfer
Autor
Anne Schäfer
Aktualisierung: 19.02.2020
Höchster Punkt
304 m
Tiefster Punkt
273 m

Start

Parkplatz des Friedwaldes Bad Sachsa (287 m)
Koordinaten:
DD
51.592783, 10.576198
GMS
51°35'34.0"N 10°34'34.3"E
UTM
32U 609182 5716925
w3w 
///tierwelt.tücher.möglichkeit

Ziel

Parkplatz des Friedwaldes Bad Sachsa

Wegbeschreibung

Auf die Blumenbergsköpfe

Wirbeginnen unsere Wanderung durch das Naturschutzgebiet Priorteich/Sachsenstein, einem Teilgebiet des FFH-Gebietes Gipskarstgebiet bei Bad Sachsa, am Parkplatz des Friedwaldes Bad Sachsa. Dieser befindet sich kurz hinter dem Ortsausgang Bad Sachsa in Richtung Walkenried auf der linken Seite. Wir überqueren die Straße und folgen dem Harzklub-Wanderweg 32R und der Zusatzmarkierung roter Punkt. Links des Weges steht Gipsgestein an. Darauf stockt ein Waldmeister-Buchenwaldmit vielen Altbäumen und reichlich Totholz. Erdfälle begleiten den Weg. Rechter Hand hingegen bietet sich uns ein ganz anderes Bild. Hier speist der Buchtgraben, ein kleiner Nebenbach der Uffe, vier künstlich aufgestaute Fischteiche. Wir folgen dem Weg bis zu einer Kreuzung. Rechts führt ein Weg zur Burgruine Sachsenstein. Ein Abstecher dorthin ist lohnend, denn neben einem Mitteleuropäischen Orchideen-Kalk-Buchenwald wächst auf den steilen Hängen, die die Burg umgeben, auch ein Schlucht- und Hangmischwald. Auf den süd- bis südwestlich exponierten Steilhängen sind direkt an der Burgruine Pflanzengesellschaften der FFH-Lebensraumtypen Kalkhaltige Schutthalden sowie Naturnaher Kalk-Trocken-rasen und deren Verbuschungsstadien zu finden.Zurück auf dem Hauptweg folgen wir der Ausschilderung des Harzklubs, die uns über einen Verbindungsweg zum Haupt-wanderweg 34M mit der Zusatzmarkierung grünes Dreieck in Richtung Priorteich führt. Unser Weg verläuft leicht bergan auf die Blumenbergsköpfe. Neben Rotbuchen wachsen hier auch sehr alte Eichen, Relikte eines früheren Hutewaldes. Über Jahrhunderte wurde hier Vieh in den Wald getrieben um es zu mästen. Besonders Schweine labten sich an den Eicheln. Ziegen verbissen die Stockausschläge. So konnte keine jüngere Baumgeneration heranwachsen.

Weiter zum Priorteich

Es entstand ein parkartiger und lichter Eichenwald, worin die alten Eichen gezielt gefördert und weitere junge Eichen gepflanzt wurden. Letztere mussten einzeln durch herbeige-schafftes Dornengestrüpp oder kleine Zäune vor Verbiss geschützt werden. Die Niedersächsischen Landesforsten bewah-ren mit dem Mönchswald im Norden des Naturschutzgebietes diese alte Kulturlandschaft modellhaft.Wir folgen weiter dem Weg in Richtung Priorteich und gelangen an dessen Südufer. Der Teich selbst zählt auf Grund seiner vor-kommenden Wasserpflanzen und der lebensraumtypischen Strukturen zu den Natürlichen und naturnahen nährstoffrei-chen Stillgewässern mit Laichkraut- oder Froschbiss-Gesellschaften. Er ist Laichgewässer des seltenen Kammmolches.Der Weg 34M (grünes Dreieck) führt uns weiter zum Affenteich. Er ist Beispiel für den FFH-Lebensraumtyp Nährstoffarme bis mäßig nährstoffreiche Stillgewässer mit Strandlings- und/oder Zwergbinsenvegetation. Auf durch sommerliches Ab- sinken des Wasserstandes zeitweilig entstehenden, sonnigen Uferbereichen können sich diese konkurrenzschwachen und äußerst seltenen Pflanzengesellschaften entwickeln.Folgen wir dem Harzklub-Weg 12Q (rotes Dreieck) gelangen wir erst zum Eck- und anschließend zum Hirseteich. Dort wählen wir den Weg zum Nordufer des Priorteiches, wo ein Waldfreibad zum Besuch einlädt. Entlang des langsam verlandenden Westufers hat sich ein schmaler Streifen des Lebensraumtyps Übergangs- und Schwingrasenmoose entwickelt. Der Weg entlang des Nordufers des Priorteiches und seiner westlich anschließenden Wiesen, die zu einer artenreichen Pfeifengraswiese entwickelt werden sollen, führt uns wieder zur Wegekreuzung auf den Blumenbergsköpfen. Von dort aus folgen wir dem Weg 34M(grünes Dreieck) zurück zum Ausgangspunkt unserer zweiten Wanderung.

Hinweis


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Koordinaten

DD
51.592783, 10.576198
GMS
51°35'34.0"N 10°34'34.3"E
UTM
32U 609182 5716925
w3w 
///tierwelt.tücher.möglichkeit
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Strecke
5,4 km
Dauer
1:23 h
Aufstieg
37 hm
Abstieg
37 hm
Höchster Punkt
304 hm
Tiefster Punkt
273 hm

Statistik

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