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Natura Tipp 11 - Iberg

Wanderung · Harz
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  • Iberger Albertturm mit Waldgaststätte
    Iberger Albertturm mit Waldgaststätte
    Foto: CC BY, Andreas Lehmberg
m 600 550 500 450 400 4 3 2 1 km Waldgasthaus Iberger Albertturm 130 Iberger Albertturm

Vom Hübichenstein zum Albertturm.

leicht
Strecke 4,9 km
1:40 h
243 hm
243 hm
564 hm
420 hm
Profilbild von Regionalverband Harz
Autor
Regionalverband Harz
Aktualisierung: 17.11.2022
Schwierigkeit
leicht
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
564 m
Tiefster Punkt
420 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Wegearten

Asphalt 14,17%Schotterweg 11,67%Naturweg 71,72%Pfad 2,25%Straße 0,17%
Asphalt
0,7 km
Schotterweg
0,6 km
Naturweg
3,5 km
Pfad
0,1 km
Straße
0 km
Höhenprofil anzeigen

Einkehrmöglichkeiten

HöhlenErlebnisZentrum mit Iberger Tropfsteinhöhle
Waldgasthaus Iberger Albertturm

Weitere Infos und Links

Tourist-Information

Gesundheitszentrum Bad Grund

Schurfbergstraße 2

37539 Bad Grund (Harz)

Tel: 05327 700710

info@bad-grund.de

Start

Wanderparkplatz an der Harzhochstraße B242 (420 m)
Koordinaten:
DD
51.820572, 10.236274
GMS
51°49'14.1"N 10°14'10.6"E
UTM
32U 585208 5741804
w3w 
///haus.urteil.antike

Ziel

Wanderparkplatz an der Harzhochstraße B242

Wegbeschreibung

Der Iberg ist touristisch sehr gut erschlossen. Die Themenwanderwege Harzer Baudensteig und der Karstwanderweg führen durch das Gebiet; der Harzer Försterstieg (Wegemarke Eichenblatt) tangiert es. Hinzu kommen sich teilweise überlagernde Rundwege von Baudensteig und Karstwanderweg, deren Wegemarken sich von denen der Hauptthemenwege etwas unterscheiden. Keine Verwechslungsgefahr besteht bezüglich der Wegemarken der Terrain-Kurwege (verschiedenfarbige Blätter) und der König-Hübich-Route (goldene Krone). Start und Ziel unserer Rundwandung durch das FFH-Gebiet Iberg ist der Wanderparkplatz an der Harzhochstraße B 242 gegenüber vom Hübichenstein (Landmarke 1 des UNESCO-Geoparks). Direkt am Parkplatz folgen wir der Ausschilderung zu unserem ersten Ziel, dem Albertturm. Ein steiler Anstieg, der Hippelweg, markiert die Westgrenze des FFH-Gebiets. Rechts des Weges zeigen Buschwindröschen bzw. Waldmeister in der Krautschicht sowie die Dominanz der Rotbuche den FFH-Lebensraumtyp Waldmeister-Buchenwald an. Weiter geht es den Berg hinauf. Nachdem wir rechts auf den Oberen Ibergweg eingebogen sind, ist viel stehendes und liegendes Totholz zu entdecken. Der Wald wird fast am gesamten Iberg überwiegend sich selbst überlassen. Die Folge ist ein außerordentlich hoher Insektenreichtum. Vom reich gedeckten Tisch profitieren 15 Fledermausarten. Ihre Winterquartiere liegen rechts des Weges. Es sind Nicht touristisch erschlossene Höhlen. Deren Zahl im FFH-Gebiet wird mit 80 angegeben. An der Wegegabelung gehen wir links und gelangen über die Gletschertöpfe (Informationstafel) zum 32 Meter hohen Albertturm. Die Turmbesteigung lohnt wegen der wunderbaren Aussicht. Eine Stärkung verspricht die anschließende Einkehr im urigen Waldgasthaus (Stempelstelle 130 der Harzer Wandernadel).

Schweinebraten & Bismarckklippen

Dem Karstwanderweg weiter folgend gelangen wir zum Aussichtspunkt des Kalksteintagebaus Winterberg. Zurück auf der Forststraße Turmweg nehmen wir den zweiten Abzweig rechts. Wir befinden uns nun auf dem Harzer Baudensteig. Er markiert hier den Nordostrand des FFH-Gebietes, einen Bereich, in dem die Fichten zurückgedrängt, statt ihrer langfristig standortheimische Baumarten gefördert werden sollen. Dass im Untergrund jetzt die basenarmen Kulmgrauwacken anstehen, die den Iberger Riffkalkkomplex allseitig umgeben, zeigen uns die hier wachsenden Heidelbeeren. Sie sind ausgesprochene Säurezeiger. Wir erreichen sodann eine Kreuzung, auf die acht Wege zulaufen. Einer davon ist der Harzer Försterstieg. Warum die Kreuzung den seltsamen Namen „ Schweinebraten“  trägt, wird an der Köte am Harzer BaudenSteig erklärt. Zurück von unserem kurzen Abstecher dorthin entscheiden wir uns am Schweinebraten für den Unteren Ibergweg (Harzklub-Hauptwanderweg 7b). Der Buchenwald hier besitzt weniger Unterwuchs als jener im Westteil: ein optimales Jagdrevier für das Große Mausohr. Links im Teufelstal liegt das HöhlenErlebnisZentrum. Wer einmal einen Blick in das Innere des Ibergs werfen möchte, dem wird ein kurzer Abstecher dorthin empfohlen (Geopunkt 2 im Gebiet der Landmarke 1 des UNESCO-Geoparks). Ansonsten geht es rechts bergan, dem Harzer Baudensteig in Richtung Bismarckklippen folgend. Wärmeliebende Arten wie Eibe, Elsbeere und die Braunrote Stendelwurz, eine Orchidee, zeigen den Lebensraumtyp Mitteleuropäischer Orchideen-Kalk-Buchenwald an. Oben angekommen finden wir mit dem Braunen Streifenfarn und dem Kalk-Blaugras typische Vertreter des Lebensraumtyps Kalkfelsen mit Felsspaltenvegetation. Über Harzer Baudensteig, Oberen Ibergweg und Hippelweg geht es zurück zum Parkplatz.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Parken

Am Wanderparkplatz an der B242.

Koordinaten

DD
51.820572, 10.236274
GMS
51°49'14.1"N 10°14'10.6"E
UTM
32U 585208 5741804
w3w 
///haus.urteil.antike
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Schwierigkeit
leicht
Strecke
4,9 km
Dauer
1:40 h
Aufstieg
243 hm
Abstieg
243 hm
Höchster Punkt
564 hm
Tiefster Punkt
420 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich familienfreundlich kulturell / historisch geologische Highlights hundefreundlich

Statistik

  • Inhalte
  • Bilder einblenden Bilder ausblenden
Funktionen
2D 3D
Karten und Wege
  • 3 Wegpunkte
  • 3 Wegpunkte
Strecke  km
Dauer : h
Aufstieg  Hm
Abstieg  Hm
Höchster Punkt  Hm
Tiefster Punkt  Hm
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