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Wanderung empfohlene Tour

Durch das Ilsetal zur Plessenburg

· 27 Bewertungen · Wanderung · Harz
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  • Bei den Ilsefällen (Foto: Andreas Lehmberg)
    Bei den Ilsefällen (Foto: Andreas Lehmberg)
    Foto: Britta Nause, Andreas Lehmberg
m 500 400 300 200 12 10 8 6 4 2 km
Aussichtsreiche Rundtour mit Einkehrmöglichkeit, sowie geologischen und botanischen Highlights.
mittel
Strecke 13 km
3:53 h
385 hm
385 hm
578 hm
265 hm
Die Nationalparkgemeinde IIsenburg mit dem IIsetal ist eines der nördlichen Tore zum Nationalpark Harz. Hier erwartet Sie eine wunderschöne und sehr abwechslungsreiche Landschaft. Neben artenreichen Wäldern, schroffen Felsen, tosenden Wasserfällen und
murmelnden Bächen können Sie mit etwas Glück auch seltene Tierarten wie Wanderfalke, Schwarzstorch, Wildkatze, Feuersalamander
und Bachforelle beobachten.
Profilbild von Britta Nause
Autor
Britta Nause
Aktualisierung: 24.05.2018
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
578 m
Tiefster Punkt
265 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Weitere Infos und Links

Nationalparkhaus Ilsetal
Tel. 03 94 52 / 8 94 94, www.nationalpark-harz.de

Waldgaststätte Plessenburg im Nationalpark Harz
0 39 43 / 60 75 35, www.plessenburg.de

Tourist-Information Ilsenburg
Tel. 03 94 52 / 1 94 33, www.ilsenburg.de

Start

Nationalparkhaus "Ilsetal" am Großparkplatz im Ilsetal, 38871 Ilsenburg (266 m)
Koordinaten:
DD
51.857651, 10.674804
GMS
51°51'27.5"N 10°40'29.3"E
UTM
32U 615336 5746531
w3w 
///eroberten.taten.energische

Wegbeschreibung

Ausgangspunkt unserer Wanderung ist das Nationalparkhaus „Ilsetal“ am Großparkplatz im IIsetal. Hier geben Ihnen unsere Nationalpark-Ranger Tipps zu Ihrer Wanderung und informieren Sie über den Nationalpark.

Der Weg führt zunächst 5 km entlang der llse auf dem Heinrich-Heine-Weg. Das romantische Ilsetal ist eines der schönsten Harztäler. Zahlreiche Klippen- und Felsformationen lassen die Gewalten erahnen, die einst das Gebirge formten. Nach ca. 2 km ist der Fuß des IIsesteins erreicht. Dieser sagenumwobene Granitfels erhebt sich 170 m aus dem Talgrund. Der Platz, von dem aus man auf den Ilsestein hinaufschaut, ist zu Ehren des Forstreformers Hans-Dietrich v. Zanthier (1717-1778) benannt, der von 1747 bis 1778 als Wernigeröder Oberforstmeister tätig war und wichtige Grundlagen für die moderne Forstwirtschaft legte.

Unser Weg führt weiter die IIse aufwärts zu den IIsefällen mit ihren vielen großen und kleinen Kaskaden. Ein Gedenkstein erinnert
hier an den Dichter Heinrich Heine, der dem Ilsetal 1824 in der „Harzreise“ ein literarisches Denkmal setzte. Links und rechts des
Weges entdecken aufmerksame Wanderer viel Interessantes: moos und flechtenbewachsene Felsen und Totholz als Lebensraum von
Moosen, Pilzen und Tieren. Eindrucksvoll erlebt man, wie jedes Absterben und Vergehen im Naturwald den Weg für neues Leben
öffnet. Je nach Jahreszeit sind Wasseramsel, Kleiber, Wanderfalke, Feuersalamander und Bachforelle zu beobachten.

Von der Bremer Hütte wandert der Blick zum Brocken, aber auch auf Freiflächen rings um die Schutzhütte. Auf den ersten Blick scheint es wie eine kleine Katastrophe – der Borkenkäfer hat toten Wald hinterlassen. Aber schon auf den zweiten Blick wird klar, was nach ihm kommt. Von Menschen angepflanzte „Wälder“, die ausschließlich aus Fichten bestehen, sind wenig widerstandsfähig und darum  angreifbar. Doch auch wenn der Borkenkäfer hier ganze Arbeit geleistet hat, erobert sich die Natur ihr Gebiet zurück. Sie lässt zwischen totem Holz einen neuen Wald entstehen.

Gegenüber der Schutzhütte führt der Weg nach links um den Gebbertsberg herum. Das Bild des Waldes hat sich hier gewandelt, der Laubmischwald der Tallage ist einem ehemaligen Fichtenforst gewichen. Hier werden Waldentwicklungsmaßnahmen des Nationalparks
den Anteil von Buche und Bergahorn in ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet erhöhen. Kurz vor dem Erreichen der Plessenburg nimmt der Laubbaumanteil wieder merklich zu. Die Waldgaststätte Plessenburg lädt zu einer kleinen Rast.

Frisch gestärkt erreicht man auf bequemem Weg die Paternosterklippe (522 m ü. NHN) mit herrlicher Aussicht auf das Ilsetal und den
Brocken. Weiter geht es zum Ilsestein (473 m ü. NHN), einem der Wahrzeichen Ilsenburgs. Hier befand sich im 11. Jahrhundert eine
kaiserliche Burg. Tief im Inneren des IIsesteins soll sich der Sage nach das Schloss der Prinzessin befinden: „Und wer Prinzess IIse
zur rechten Zeit am rechten Ort trifft, wird von ihr reich beschenkt.“ Und sei es nur mit dem herrlichen Blick vom IIsestein über das IIsetal
bis hinauf zum Brocken. Mit Glück hört man hier auch den markanten Ruf des Wanderfalken, der am IIsestein wieder brütet. Hier und um die gegenüberliegende Westerbergklippe (526 m ü. NHN) sind wertvolle Eichen-Buchen-Kiefern-Wälder geschützt.

Auf einem Fahrweg, später rechts abbiegend in einen Fußweg, erreicht man über den Blochhauer wieder Ilsenburg. Insgesamt überwinden Sie bei dieser Wanderung auf gut ausgebauten Wegen einen Anstieg von ca. 300 Höhenmetern. Von Mai bis Oktober verkehrt dienstags, donnerstags und samstags „Der Ilsetaler“ (HVB, Linie 288) über Ilsenburg durch das Ilsetal zur Plessenburg und weiter nach Drei Annen Hohne.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Koordinaten

DD
51.857651, 10.674804
GMS
51°51'27.5"N 10°40'29.3"E
UTM
32U 615336 5746531
w3w 
///eroberten.taten.energische
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Fragen & Antworten

Frage von Beate Ziehmann · 28.01.2020 · Community
Wir sind nur 2 Personen, kann man die Tour auch ohne Ranger machen?
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Antwort von Wolfgang Bartelt · 28.01.2020 · Community
Ja. Die Wege rund um Ilsenburg sind gut ausgeschildert.
3 more replies

Bewertungen

4,8
(27)
Mandy Buchholz
04.03.2022 · Community
Aussicht ist wunderschön auch wenn der Wald leider stark abgenommen hat durch Bokenkäfer und Unwettern.
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Fabian Hartung
14.07.2021 · Community
Traumhafte Tour durch das Ilsetal mit unzähligen kleinen Wasserfällen. Oberhalb des Ilsetal angekommen bietet sich ein sehr schöner Blick in Richtung Brocken, der allerdings aufgrund der trockenen Sommer in den vergangenen Jahren und der daraus resultierenden abgestorbenen Fichten etwas getrübt wird.
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Gemacht am 11.07.2021
Foto: Fabian Hartung, Community
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Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
13 km
Dauer
3:53 h
Aufstieg
385 hm
Abstieg
385 hm
Höchster Punkt
578 hm
Tiefster Punkt
265 hm
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit geologische Highlights botanische Highlights

Statistik

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Funktionen
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Karten und Wege
Strecke  km
Dauer : h
Aufstieg  Hm
Abstieg  Hm
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