Eckerstausee

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Scharfenstein-Tour

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14.12.2017 · Community
Eine schöne Tour, habe sie jetzt noch einmal Mitte Dezember gemacht. Man bekommt andere Sachen mit als zu anderen Jahreszeiten - Landschaft, Vegetation, oberhalb der Schneegrenze wirkt alles sehr grafisch, schwarz (die Baumkonturen), weiß (der Schnee und der Himmel), viele Bäume wirken wie Kupferstiche. Wer sich ein bisschen für die Arbeit im Nationalpark interessiert - Bäume pflanzen, Flächen sich selbst überlassen etc. -, bemerkt dies auf den weißen Flächen meines Erachtens besser als im Sommer. Auch bemerkt man Wild am Wegesrand viel besser. Übers Ilsetal ist in den entsprechenden Kommentaren hier auf dem Portal alles gesagt, vor allem was die Empfehlung angeht, den wirklich alle paar Meter neue Eindrücke bietenden Heine-Weg der parallel verlaufenden Forststraße unbedingt vorzuziehen. Im Winter ist dies nicht immer möglich, manche Stellen des Heine-Wegs sind fast unüberwindbar, auch finden gerade Sanierungsarbeiten statt, um erodierte Wegstellen zu sichern, also muss man manchmal wohl oder übel auf die Forststraße ausweichen. Dort fahren Autos, deren Fahrer nicht immer besonders rücksichtsvoll unterwegs sind - also Obacht: Sonst knallt einem ein Außenspiegel gegen den Ellbogen, auch Pfützen üben eine große Anziehungskraft auf diese Leute aus. Kann man mit Karacho ansteuern, und die Wanderer am Wegesrand sind hinterher nass. Auch doof: In allen offiziellen Broschüren steht, die Rangerstation am Scharfenstein "gibt Auskunft und Tipps", "am Selbstbedienungsimbiss können Sie sich für Ihre weitere Wanderung stärken", und zwar von 10 bis 16 Uhr. Meine Erfahrung: Nach 14 Uhr 45 besser nicht davon ausgehen, dass dort noch irgendjemand Auskunft und Tipps gibt, fragen Sie besser nicht danach, und auch nach einem Imbiss nicht. Sie stören bloß, die Kollegen sind beschäftigt. Mit Stühlehochstellen und Hausabschließen.
Gemacht am 14.12.2017

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